Indianernessel

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Die Indianernessel ist eine dekorative Staude mit duftenden Blüten

Die Indianernessel stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist auch unter dem Namen Goldmelisse, Monarda, Pferdeminze oder Bergamotte bekannt. Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die Staude begeistert jeden Gartenfreund durch ihre rosa oder roten Blüten. Diese sind röhrenartig und stehen in quirl- oder etagenartigen Blütenständen. Die Indianernessel ist eine Augenweide. Es daher kaum verwunderlich, dass die Pflanze seit dem 18. Jahrhundert auch unsere Gärten schmückt. Einer ihrer vielen Pluspunkte ist ihre lange Blütezeit. Monarda blüht nämlich von Juli bis in den September. In einer Zeit, in der viele andere Blütenpflanzen bereits verblüht sind, läuft Monarda zur Höchstform auf. Das dunkelgrüne Laub duftet pfefferminzartig. Es ist lanzenförmig und bildet einen schönen Kontrast zu den leuchtenden Blüten. In Tuffs gepflanzt zündet die Duftpflanze den ganzen Sommer lang mit ihrem Blütenschmuck ein wahres Farbfeuerwerk. Die Blüten der Sommerstaude verströmen außerdem einen herrlichen Duft. Dieser lockt Bienen, Hummeln und Schmetterlinge magisch an. Die Goldmelisse verschönert Beete und Rabatten und gehört in jeden Duftgarten.

 

Wuchs und Standort der Duftpflanze

Die Blütenpflanze wird zwischen 50 und 100 Zentimeter groß. Sie wächst buschig und bildet Ausläufer. Die Indianernessel ist winterhart. Die Staude benötigt daher keinen besonderen Schutz. Wenn Sie eine Indianernessel kaufen, pflanzen Sie diese an einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden sollte humusreich, feucht, mäßig fruchtbar und gut durchlässig sein. Die Indianernessel pflege ist einfach. Zur Blütezeit zieht die Pflanze jedoch mehr Wasser. Lassen Sie ihr dann bei Trockenheit regelmäßig morgens oder abends Gießwasser zukommen.

Ihre botanischen Reize spielt die Duftstaude am besten in einer Pflanzgruppe aus. Pro Quadratmeter kommen drei bis fünf Exemplare. Ideal ist ein Pflanzabstand von rund 50 Zentimetern. Die Pflanzung ist ganzjährig an frostfreien Tagen möglich. Im Herbst zieht sich die Staude in ihre Wurzeln zurück. Schneiden Sie dann oder im Frühjahr die vertrockneten Triebe bis in Bodennähe zurück. Im Frühjahr treibt die Duftpflanze munter wieder aus.

 

Eine unkomplizierte Schönheit mit Kultcharakter- Indianernessel

Die Indianernessel ist anspruchslos und völlig unkompliziert. Sie ist bei vielen Gartenfreunden so beliebt, weil sie leuchtende Akzente im Garten setzt und eine interessante Blütenform hat. Aufgrund ihrer Wuchshöhe sollte die Indianernessel im hinteren Teil des Beetes stehen, damit sie kleinere Pflanzen nicht verdeckt. Besonders schön kommt die sommergrüne Pflanze in einem größeren Beet als Begleitung von anderen Pflanzen zur Geltung. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Monarda ist eine tolle Beetpartnerin. Wunderbar lässt sie sich zum Beispiel mit anderen Blütenpflanzen oder feinen Gräsern kombinieren. Die Pflanze verträgt sich perfekt mit Astilbe, Sonnenhut,  Goldrute und Glockenblume. Im Grunde peppt die Indianernessel jedes Beet oder jede Rabatte auf. Die Monarda ist ungemein vielfältig. Die Staude ist ein Gewinn für Bauerngärten, Präriegärten, formale Gärten oder kleine Stadtgärten. Wenn Sie eine Indianernessel kaufen, werden Sie sich in jedem Fall jahrelang an ihrem strahlenden Anblick im Sommer erfreuen.

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