Heckenmyrthe

Heckenmyrthe - der beliebte Buchsbaum-Ersatz

Die Heckenmyrthe wird immer beliebter als Heckenpflanze. Sie wird auch als Heckenkirsche bezeichnet. Der botanische Name lautet lonicera nitida. Der Grund für die wachsende Beliebtheit liegt, darin, dass sie oft als Buchsbaum-Ersatz verwendet wird. Die aus dem Westen von China stammende Heckenkirsche ist immergrün. Sie ist eine pflegeleichte Pflanze, die alleine als Hecke verwendet, aber auch zwischen andere Sträucher eingesetzt werden kann. Die Lonicera ist optimal geeignet, um eine licht gewordene Hecke zu verdichten.

Lonicera nitida ideal für eine kleine Hecke

Während vielen Jahren wurde der Buchsbaum als Heckenpflanze verwendet. Doch in den letzten Jahren geht der Buchsbaumpilz um und hat schon so manchen Buchsbaum vernichtet. Auch der Buchsbaumzünsler und weitere Krankheiten machen der einst beliebte Heckenpflanze zu schaffen. Als Ersatz, gerade für kleine Hecken, hat sich die Heckenmyrthe, botanisch, Loniocera, herausgestellt. Sowohl Lonicera nitida Maigrün als auch Lonicera nitida Elegant sind in immer mehr Gärten, anstelle des einst beliebten Buchsbaums, zu finden. Die Heckenmyrthe Maigrün ist besonders beliebt für eine kleine Hecke.

Eigenschaften der Lonicera

Die Heckenmyrthe ist ein sehr verzweigter Strauch und dicht belaubt. Die einzelnen Hauptzweige stehen waagrecht und sind bis zu 150 Zentimeter lang. Dies ist auch die Höhe, die die meisten Arten der Heckenmyrthe normalerweise erreichen. Dass die Lonicera stark verzweigt ist und viel Laub trägt, macht sie für dein Einsatz als Heckenpflanze so beliebt. Durch die reiche Verzweigung ist die Hecke schnell blickdicht und von draußen kann der Garten schlecht eingesehen werden. Dies ist meist eines der Hauptgründe, überhaupt eine Hecke anzupflanzen.

Blätter, Blüten und Früchte der Heckenkirsche

Die Blätter der Heckenmyrthe sehen ledrig aus und sind einförmig in verschiedenen Ausprägungen, je nach einzelner Sorte. Die Blätter haben eine Länge von 0,6 bis 1,2 Zentimeter. Die Oberseite der Blätter ist dunkelgrün und glänzend, die untere Seite der einzelnen Blätter ist heller, so wie bei der Heckenmyrthe Elegant. Die Heckenmyrthe Maigrün hingegen hat hellere Blätter, passend zu ihrem Namen. Die Blüten haben ungefähr die gleiche Größe wie die Blätter. im dichten Laub fallen sie aber nicht auf. Die Blüten duften leicht und sind weiß. Sie sind von Mai bis Juni an der Lonicera zu finden. Aus den Blüten entstehen die Früchte, die etwa sechs Millimeter groß sind. Sie sind rund und haben eine purpurviolette Färbung. Doch sie sind im dichten Laub kaum zu sehen und sind etwas unscheinbar. Diese Beeren werden aber von Vögeln gerne gefressen.

Der richtige Standort und der Boden für die Heckenkirsche

Die Heckenkirsche sollten Sie an einer sonnigen bis halbschattigen Stelle in Ihren Garten anpflanzen. Der Boden sollte nicht zu trocken sein. Sandige Böden, die durchlässig sind, werden von der Lonicera bevorzugt. Besonders gut wächst die Heckenkirsche, wenn der Boden zudem schwach sauer bis schwach alkalisch ist. Die einzelnen Lonicera sowie die Ilex Crenata erhalten Sie von uns in Töpfen. Deshalb kann der Strauch das ganze Jahr über eingepflanzt werden. Ein weiterer Punkt, der für die Heckenmyrthe spricht: Sie sind pflegeleicht und halten auch starkem Frost stand. Sie müssen also nichts unternehmen, wenn die kalten Temperaturen nahen. Sie können - wenn Sie dies wünschen - die Heckenmyrthe im zu Beginn des Frühlings zurückschneiden oder Ihre kleine Hecken in Form schneiden. Die Heckenmyrthe verträgt selbst starke Rückschnitte gut.