
Wurzelware richtig pflanzen – Schritt für Schritt erklärt
Wurzelware ist eine bewährte, preiswerte und ressourcenschonende Möglichkeit, Hecken, Sträucher und andere Gehölze zu pflanzen. Die Pflanzen wachsen im Freiland heran und werden während der Vegetationsruhe ohne Topf und Erde an den Wurzeln geliefert.
Besonders für längere Hecken bietet Wurzelware ein gutes Verhältnis zwischen Pflanzenqualität und Preis. Damit die Pflanzen sicher anwachsen und sich gut entwickeln können, kommt es auf die richtige Vorbereitung, Pflanzung und Pflege an.
Diese Anleitung zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Wurzelware richtig lagern, vorbereiten, einpflanzen und im ersten Standjahr versorgen.
Was sind wurzelnackte Pflanzen oder Wurzelware
Als Wurzelware bezeichnet man Pflanzen, die im Freiland unter natürlichen Bedingungen herangewachsen sind. Während der Vegetationsruhe werden sie aus dem Boden gerodet und anschließend ohne Topf und ohne Erde an den Wurzeln geliefert.
Laubabwerfende Gehölze tragen zu diesem Zeitpunkt meistens keine Blätter. Das ist jahreszeitlich normal. Immergrüne Gehölze behalten dagegen auch während der Vegetationsruhe ihre Nadeln oder Blätter.
Wurzelware wird überwiegend für die Pflanzung von Hecken verwendet. Sie eignet sich aber auch für Sträucher, Rosen und verschiedene Bäume.
Unser Sortiment finden Sie in der Kategorie Wurzelware.

Vorteile von Wurzelware
Wurzelware ist eine besonders preiswerte und ressourcenschonende Lieferform. Da weder Pflanztopf noch zusätzliches Kultursubstrat benötigt werden, entstehen weniger Verpackungsmaterial, Gewicht und Transportaufwand.
Die Pflanzen sind bereits im Freiland gewachsen und an natürliche Boden- und Witterungsverhältnisse gewöhnt. Nach dem erfolgreichen Anwachsen können sie sich zu kräftigen und widerstandsfähigen Gehölzen entwickeln.
Besonders bei der Anlage längerer Hecken bietet Wurzelware ein gutes Verhältnis zwischen Pflanzenqualität und Preis.
Nachteile von Wurzelware
Wurzelware ist nur während der Vegetationsruhe und damit in einem begrenzten Zeitraum erhältlich. Nach der Lieferung sollte sie möglichst zeitnah gepflanzt werden. Bis dahin müssen die ungeschützten Wurzeln sorgfältig vor Sonne, Wind und Austrocknung geschützt werden.
Gerade im ersten Standjahr benötigt Wurzelware während der Anwachsphase etwas mehr Aufmerksamkeit und eine gleichmäßige Wasserversorgung. Bei falscher Lagerung, Trockenheit oder zu später Pflanzung ist das Ausfallrisiko höher als bei Topfware. Außerdem eignen sich nicht alle Pflanzenarten und Größen für diese Lieferform.
Wann kann Wurzelware gepflanzt werden?
Wurzelware wird während der Vegetationsruhe gepflanzt. Die Pflanzzeit reicht abhängig von Pflanzenart und Witterung in der Regel von Ende Oktober bis Ende April.
Bei anhaltend kühler Witterung kann die Saison teilweise bis Anfang Mai dauern. Frost, gefrorener Boden, ungewöhnlich warme Temperaturen oder ein früher Austrieb können den Beginn und das Ende der Pflanzzeit beeinflussen.
Der Boden sollte bei der Pflanzung frostfrei, ausreichend abgetrocknet und gut zu bearbeiten sein. Bei ungeeigneten Bodenverhältnissen verschieben Sie die Pflanzung und lagern die Pflanzen bis dahin fachgerecht zwischen.
Frische Wurzelware von Intragarten
Damit Sie möglichst frische Wurzelware erhalten, holen wir die Pflanzen ein- bis zweimal pro Woche direkt bei unseren Züchtern ab. In der Regel werden sie noch am Tag der Abholung an unsere Kunden weitergesendet.
Dadurch kann die Lieferzeit gelegentlich etwas länger ausfallen. Diese Vorgehensweise verhindert unnötig lange Lagerzeiten und dient der Frische und Qualität der Pflanzen.
Zum Schutz vor Austrocknung werden die Wurzeln während des Transports in Kunststoffbeuteln verpackt. Diese Verpackung ist für den Versand und eine kurze Zwischenlagerung vorgesehen.

Was ist nach der Lieferung zu tun?
Öffnen Sie das Paket nach der Zustellung möglichst zeitnah und nehmen Sie die Pflanzen heraus. Lassen Sie das geschlossene Paket nicht unnötig lange in beheizten Räumen, in der Sonne oder an einem windigen Ort stehen.
Kontrollieren Sie nach dem Auspacken, ob die Wurzeln noch ausreichend feucht sind. Unverpackte Wurzeln dürfen niemals ungeschützt Sonne oder Wind ausgesetzt werden. Schon kurze Trockenphasen können die empfindlichen Feinwurzeln schädigen.
Wurzelware richtig zwischenlagern
Können Sie die Pflanzen nicht sofort einpflanzen, bewahren Sie diese für kurze Zeit an einem kühlen und schattigen Ort auf. Lassen Sie die Wurzeln zunächst in der schützenden Verpackung und achten Sie darauf, dass sie feucht bleiben.
Die Wurzeln dürfen weder austrocknen noch dauerhaft im Wasser stehen.
Bei einer längeren Zwischenlagerung nehmen Sie die Pflanzen aus der Verpackung und schlagen die Wurzeln vollständig in lockere, feuchte Gartenerde ein. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, bis die endgültige Pflanzung möglich ist.
Wurzelware Schritt für Schritt pflanzen
Sobald der Boden frostfrei, ausreichend abgetrocknet und gut zu bearbeiten ist, können Sie mit der Pflanzung beginnen.
1. Wurzeln wässern
Stellen Sie das gesamte Wurzelwerk vor der Pflanzung für etwa zwei bis vier Stunden in kaltes Wasser. Die oberirdischen Triebe müssen nicht mit ins Wasser gestellt werden.
Lassen Sie die Pflanzen nicht dauerhaft im Wasser stehen. Eine zu lange Lagerung im Wasser kann die Wurzeln schädigen.
2. Pflanzen und Wurzeln kontrollieren
Kontrollieren Sie das Wurzelwerk und entfernen Sie beschädigte, abgebrochene oder vertrocknete Wurzelenden mit einer sauberen und scharfen Gartenschere. Schneiden Sie die betroffenen Stellen glatt bis in das gesunde Wurzelgewebe zurück.
Sehr lange Hauptwurzeln dürfen vorsichtig gekürzt werden, wenn sie sich sonst nicht ohne Knicken im Pflanzloch unterbringen lassen. Gesunde Feinwurzeln sollten möglichst vollständig erhalten bleiben.
Schützen Sie die Wurzeln während der gesamten Vorbereitung vor Sonne, Wind und Austrocknung.
3. Pflanzloch oder Pflanzgraben ausheben
Für einzelne Gehölze heben Sie ein Pflanzloch aus. Bei der Anlage einer Hecke empfiehlt sich ein durchgehender Pflanzgraben.
Das Pflanzloch beziehungsweise der Pflanzgraben muss so breit und tief sein, dass sich die Wurzeln vollständig und ohne Knicken darin verteilen lassen. Als Orientierung sollte die Pflanzgrube etwa eineinhalb- bis zweimal so groß wie das vorhandene Wurzelwerk sein.
Lockern Sie die Sohle und die Seiten der Pflanzgrube gründlich auf. Der Boden muss durchlässig sein, damit sich keine Staunässe bildet.
4. Boden vorbereiten
Bei normalem, lockerem Gartenboden ist eine zusätzliche Bodenverbesserung meistens nicht erforderlich.
Bei Bedarf können Sie etwa ein Drittel gut ausgereiften Kompost oder hochwertige Pflanzerde mit zwei Dritteln des vorhandenen Gartenbodens vermischen.
Schwere oder stark verdichtete Böden müssen tiefgründig gelockert werden. Zur Verbesserung der Bodenstruktur kann grober, gewaschener Sand oder ein anderes geeignetes mineralisches Strukturmaterial großflächig eingearbeitet werden.
Geben Sie keinen Dünger und keinen frischen oder nicht vollständig verrotteten Mist direkt an die ungeschützten Wurzeln. Die enthaltenen Nährsalze können die empfindlichen Feinwurzeln schädigen.
5. Pflanzen einsetzen
Setzen Sie die Pflanze gerade in das Pflanzloch und verteilen Sie die Wurzeln gleichmäßig. Die Wurzeln dürfen weder nach oben gebogen noch abgeknickt werden.
Pflanzen Sie das Gehölz ungefähr so tief, wie es zuvor in der Baumschule gestanden hat. Die bisherige Pflanztiefe ist häufig an einer leichten Farbveränderung am Wurzelhals zu erkennen.
Der Übergang zwischen Wurzeln und Trieben sollte sich nach dem Pflanzen ungefähr auf Höhe der Bodenoberfläche befinden.
6. Erde einfüllen und angießen
Füllen Sie die vorbereitete Erde wieder in das Pflanzloch beziehungsweise den Pflanzgraben. Achten Sie darauf, dass die Erde auch zwischen die einzelnen Wurzeln gelangt.
Drücken Sie den Boden rund um die Pflanze gut an, ohne ihn übermäßig zu verdichten. Legen Sie anschließend eine Gießmulde an und gießen Sie die Pflanze gründlich.
Das Angießen ist auch bei feuchter Witterung und bei einer Pflanzung im Herbst erforderlich. Es sorgt dafür, dass sich die Erde dicht an die Wurzeln legt und keine größeren Hohlräume zurückbleiben.
Pflanzabstände bei Hecken
Der richtige Pflanzabstand hängt von der Pflanzenart, der Liefergröße und der gewünschten Geschwindigkeit des Heckenschlusses ab.
Für Liguster, Rotbuche und Hainbuche werden in der Regel etwa drei bis fünf Pflanzen pro laufendem Meter benötigt. Kleinere Pflanzen werden enger, größere und stärker verzweigte Pflanzen entsprechend weiter auseinander gesetzt.
Verteilen Sie die Pflanzen zunächst entlang des vorbereiteten Pflanzgrabens. So können Sie die Abstände vor dem Einpflanzen gleichmäßig ausrichten.
Die für Ihre Pflanzen empfohlene Pflanzdichte finden Sie in der jeweiligen Produktbeschreibung.
Pflanzschnitt bei wurzelnackten Heckenpflanzen
Bei wurzelnackten Heckenpflanzen ist in der Regel ein Pflanzschnitt empfehlenswert. Dieser kann unmittelbar vor oder direkt nach der Pflanzung vorgenommen werden.
Durch das Roden geht ein Teil des Wurzelwerks verloren. Ein angemessener Rückschnitt reduziert die zu versorgende Triebmasse und regt gleichzeitig die Bildung neuer Seitentriebe an.
Wie stark geschnitten werden sollte, hängt von der Pflanzenart, der Liefergröße und der vorhandenen Verzweigung ab. Bereits gut verzweigte oder vom Züchter vorgeschnittene Pflanzen benötigen meist nur einen leichten Rückschnitt.
Lange und wenig verzweigte Triebe können dagegen um etwa ein Drittel eingekürzt werden. Sehr lange und unverzweigte Hainbuchen dürfen bei Bedarf auch stärker zurückgeschnitten werden.
Verwenden Sie immer eine saubere und scharfe Gartenschere. Bei starkem Frost sollte der Schnitt auf einen frostfreien Tag verschoben werden.
Pflege im ersten Standjahr
Frisch gepflanzte Wurzelware besitzt noch kein weitreichendes Wurzelsystem. Eine gleichmäßige Wasserversorgung ist deshalb im ersten Standjahr besonders wichtig.
Bodenfeuchtigkeit kontrollieren
Kontrollieren Sie die Bodenfeuchtigkeit regelmäßig in etwa fünf bis zehn Zentimetern Tiefe. Ist die Erde dort trocken, muss gewässert werden.
Gießen Sie lieber in größeren Abständen und dafür langsam und durchdringend. Häufige kleine Wassermengen befeuchten oft nur die Bodenoberfläche und erreichen die tiefer liegenden Wurzeln nicht ausreichend.
Der tatsächliche Wasserbedarf hängt von Witterung, Bodenart, Pflanzenart und Pflanzengröße ab. Vermeiden Sie sowohl vollständiges Austrocknen als auch dauerhafte Staunässe.
Pflanzstreifen freihalten
Halten Sie den Pflanzstreifen möglichst frei von Gras und Unkraut. Diese Pflanzen konkurrieren mit den frisch gesetzten Gehölzen um Wasser und Nährstoffe.
Entfernen Sie Unkraut vorsichtig von Hand oder bearbeiten Sie nur die oberste Bodenschicht, damit die jungen Wurzeln nicht beschädigt werden.
Mulchen nach der Pflanzung
Eine geeignete Mulchschicht schützt den Boden vor Austrocknung und unterdrückt konkurrierendes Unkraut. Bei frisch gepflanzter Wurzelware eignen sich beispielsweise gut ausgereifter Kompost oder andere für Neupflanzungen geeignete Mulchmaterialien.
Auf Rindenmulch sollte während der ersten Anwachszeit möglichst verzichtet werden. Wird er mit der Erde vermischt, kann seine Zersetzung vorübergehend Stickstoff binden.
Lassen Sie rund um die Stämme oder Haupttriebe bei jeder Art von Mulch einige Zentimeter frei.
Düngung von Wurzelware
Bei normalem Gartenboden ist unmittelbar nach der Pflanzung meist keine zusätzliche Düngung erforderlich.
Dünger, frischer Mist oder konzentrierte Bodenverbesserer dürfen nicht direkt an die ungeschützten Wurzeln gelangen. Die enthaltenen Nährsalze können die empfindlichen Feinwurzeln schädigen.
Erst nach dem sicheren Anwachsen und mit Beginn des Austriebs kann bei erkennbarem Bedarf maßvoll gedüngt werden. Verwenden Sie einen geeigneten Dünger und beachten Sie die Dosierungsangaben des Herstellers.
Regelmäßiger Heckenschnitt
Ein regelmäßiger Schnitt sorgt dafür, dass die Hecke dicht und formstabil bleibt. Schneiden Sie die Seiten leicht trapezförmig, sodass die Hecke unten etwas breiter bleibt als oben.
Liguster kann abhängig vom Wachstum ein- bis zweimal im Jahr geschnitten werden. Bei Rotbuche und Hainbuche reicht in der Regel ein Hauptschnitt im Sommer. Bei Bedarf kann ein zusätzlicher leichter Formschnitt vorgenommen werden.
Kontrollieren Sie die Hecke vor jedem Schnitt sorgfältig auf bewohnte Vogelnester. Verschieben Sie die Schnittarbeiten, wenn Vögel in der Hecke brüten.
Häufig gestellte Fragen zu Wurzelware bei Intragarten
Hier beantwortet Intragarten die wichtigsten Fragen zur Pflanzung, Lagerung und Pflege wurzelnackter Pflanzen.
Wurzelware besteht aus Pflanzen, die ohne Topf und ohne Erde an den Wurzeln geliefert werden. Die Pflanzen werden während der Vegetationsruhe im Freiland gerodet und eignen sich besonders für die preiswerte Anlage längerer Hecken.
Wurzelware ist in der Regel preiswerter als vergleichbare Topf- oder Ballenware. Da keine Pflanztöpfe und weniger Kultursubstrat benötigt werden, fallen außerdem Gewicht, Verpackungsmaterial und Transportaufwand geringer aus.
Die Pflanzzeit reicht abhängig von Pflanzenart und Witterung in der Regel von Ende Oktober bis Ende April. Bei anhaltend kühler Witterung kann eine Pflanzung teilweise noch Anfang Mai möglich sein.
Bei gefrorenem Boden sollte Wurzelware nicht gepflanzt werden. Lagern Sie die Pflanzen bis zu einem frostfreien Pflanztermin kühl und schattig und halten Sie die Wurzeln feucht.
Wurzelware sollte möglichst zeitnah gepflanzt werden. Kurzfristig kann sie kühl und schattig gelagert werden, wenn die Wurzeln feucht bleiben. Für eine längere Zwischenlagerung sollten die Wurzeln in feuchte Gartenerde eingeschlagen werden.
Stellen Sie das vollständige Wurzelwerk vor der Pflanzung für etwa zwei bis vier Stunden in kaltes Wasser. Die oberirdischen Triebe müssen nicht ins Wasser gestellt werden. Eine dauerhafte Lagerung im Wasser kann die Wurzeln schädigen.
Beschädigte, abgebrochene oder vertrocknete Wurzelenden sollten mit einer sauberen und scharfen Gartenschere glatt zurückgeschnitten werden. Sehr lange Hauptwurzeln dürfen vorsichtig gekürzt werden, wenn sie sonst im Pflanzloch abknicken würden. Gesunde Feinwurzeln sollten möglichst erhalten bleiben.
Die Pflanze wird ungefähr so tief eingesetzt, wie sie zuvor in der Baumschule gestanden hat. Der Übergang zwischen Wurzeln und Trieben sollte sich etwa auf Höhe der Bodenoberfläche befinden.
Für Liguster, Rotbuche und Hainbuche werden abhängig von Liefergröße und Verzweigung meist drei bis fünf Pflanzen pro laufendem Meter benötigt. Die genaue Pflanzdichte finden Sie in der jeweiligen Produktbeschreibung.
Bei wurzelnackten Heckenpflanzen ist ein angemessener Pflanzschnitt in der Regel empfehlenswert. Er reduziert die zu versorgende Triebmasse und fördert die Bildung neuer Seitentriebe und damit einen dichten Aufbau der Hecke.
Dünger, frischer Mist und konzentrierte Bodenverbesserer sollten nicht direkt an die freiliegenden Wurzeln gelangen. Bei normalem Gartenboden ist unmittelbar nach der Pflanzung meist keine zusätzliche Düngung erforderlich.
Nach der Pflanzung muss gründlich angegossen werden. Im ersten Standjahr sollte die Bodenfeuchtigkeit regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf durchdringend gewässert werden. Der tatsächliche Wasserbedarf hängt von Boden, Witterung, Pflanzenart und Pflanzengröße ab.
Laubabwerfende Wurzelware wird während der Vegetationsruhe geliefert und trägt zu diesem Zeitpunkt meistens keine Blätter. Das ist jahreszeitlich normal und kein Qualitätsmangel.
Der Zeitpunkt des Austriebs hängt von Pflanzenart, Standort und Witterung ab. Einige Gehölze bilden zunächst neue Wurzeln und treiben später aus. Ein verzögerter Austrieb ist daher nicht automatisch ein Zeichen für einen Pflanzenschaden.
Immergrüne Nadelgehölze wie Thuja oder Eibe können in kleineren Größen als Wurzelware angeboten werden. Kirschlorbeer und Glanzmispel werden dagegen überwiegend als Topf- oder Ballenware verkauft, da über ihre Blätter weiterhin Wasser verdunstet und dadurch die Gefahr der Austrocknung steigt.
Intragarten holt die Wurzelware in der Regel ein- bis zweimal pro Woche frisch bei den Züchtern ab. Die Pflanzen werden normalerweise noch am Tag der Abholung weitergesendet. Zum Schutz vor Austrocknung sind die Wurzeln während des Transports in Kunststoffbeuteln verpackt.
Bei Intragarten finden Sie unter anderem Liguster, Hainbuche, Rotbuche, Eibe, heimische Sträucher, Rosen und weitere Gehölze als Wurzelware. Die aktuell verfügbaren Pflanzen finden Sie in unserer Kategorie Wurzelware .