Windröschen

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Anemonen laden zum Träumen ein.


Mit ihrem natürlichen Anmut krönen Windröschen jedes Blumenbeet. Der Name sagt schon viel über die liebreizenden Gewächse. Denn alle Anemonen bringen grazile Blüten hervor, die sich auf ihren schlanken Stängeln sanft im Wind wiegen. Dieses Charaktermerkmal fand auch in ihrer botanischen Bezeichnung Berücksichtigung. Ànemos heißt aus dem Griechischen übersetzt Wind oder Lufthauch. Auch wenn sie zerbrechlich wirken, die langen und biegsamen Blütenstiele sind äußerst robust und standfest. Ähnlich wie Wiesenblumen trotzen sie selbst heftigen Böen. Typisch für Windröschen sind eine Vielzahl an Staubblättern, die in der Blütenmitte gelb leuchten. Als weitere Gemeinsamkeit erweist sich der betörende Duft, den Anemonen Blumen verströmen. Am besten kommen die Gewächse in Gruppierungen zur Geltung.


Anemonen für den Garten

Je nach Art erreichen die floralen Schönheiten unterschiedliche Wuchshöhen. Während das Buschwindroeschen lediglich bis zu 25 cm groß wird, ragt die Herbst Anemone fast einen Meter empor. Das sattgrüne Laub ist dreigeteilt und mehr oder weniger tief gebuchtet mit grob oder dicht gesägten Rändern. Grundsätzlich ist die Anemone winterhart. Alle Arten wachsen als ausdauernde, krautige Pflanzen. Bei etlichen Vertretern der Gattung ziehen sich die oberirdischen Pflanzenteile über den Winter komplett in den Boden zurück. Rhizome oder Knollen überdauern die kalte Jahreszeit. Andere besitzen ein halb-immergrünes Blattwerk.


Blühende Anemonen vom Frühjahr bis zum Herbst

Windröschen begeistern während der gesamten Vegetationsperiode mit herrlichen Blüten. Nicht alle gleichzeitig, sondern unterschiedliche Sorten hintereinander. Deshalb lohnt der Mix diverser Arten:

- Buschwindroeschen (Anemone nemorosa) läuten alljährlich die Saison ein. Ihre weißen Sternenblüten strahlen von März bis Ende April.

- Wald-Windröschen (Anemone sylvestris) öffnen von Mai bis Juni ihre schalenförmigen, weißen Köpfchen. Die Blüten neigen sich leicht beschwingt zur Seite.

- Die Herbst Anemone entfaltet ihre volle Pracht von August bis zum ersten Frost. Populär sind rosafarbene Sorten mit halbgefüllten Blüten wie Anemone hupehensis.


Geeignete Standorte

Ursprünglich im lichten Schatten der Wälder zuhause, bevorzugen Anemonen eine ähnlich dezente Sonnenbestrahlung. Sie vertragen jedoch auch helle und schattige Plätze. Ein lockerer und mit Humus sowie Nährstoffen angereicherter Boden regt die Pflanzen zu blumigen Höchstleistungen an.


Welche Gärten profitieren von Windröschen?

Die Verspieltheit der filigranen Gewächse fügt sich perfekt in das Flair eines naturnahen Gartens ein. Zumal Anemonen für nützliche Fluginsekten ein reichhaltiges Angebot an Nektar bereithalten. Außer Bienen und Hummeln finden sich Schwebfliegen und Schmetterlinge ein.

In Parkanlagen wachsen erfrischende und belebende Tupfer heran. Größere Flächen offenbaren sich zur Blütezeit als wahre Hingucker.

Im idyllischen Bauerngarten, in dem sowohl Zier- als auch Gemüsepflanzen gedeihen, darf der liebenswerte Charme der Anemonen nicht fehlen.


Sympathische Pflanzennachbarn

- Zum Buschwindroeschen gesellt sich gerne das Lungenkraut. Beide Frühblüher fühlen sich an halbschattigen bis schattigen Lagen wohl.

- Zu den idealen Begleitern des Wald-Windröschens zählen Storchschnäbel, Glockenblumen und Zwergspieren.

- Herbst Anemone im Verbund mit weißer oder pinkfarbener Echinacea und der blauen Bartblume ergibt ein buntes Blüten-Potpourri.

Wenn Sie neben den Anemonen Blumen in zarten Tönen platzieren, entstehen romantische Orte, die Herzen zum Klingen bringen. Oder Sie entscheiden sich für leidenschaftliche Kontraste mit kräftigen Farben. Anemonen pflanzen versorgt Sie zudem mit Schnittblumen für eindrucksvolle Sträuße.

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