Clematis / Waldrebe

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Clematis Pflanzen gehören zu den schönsten Kletterpflanzen.


Clematis gehören zu den Hahnenfußgewächsen und sind auch als Waldrebe bekannt. Es gibt etwa 300 Arten und viele Clematis Sorten. Wild kommen die zauberhaften Kletterpflanzen meist in Wäldern vor. Bedeutsam für die Gartengestaltung und äußerst robust innerhalb der Clematis Sorten sind die Alpen-Clematis (Clematis alpina), die Anemonen-Waldrebe (Clematis montana) sowie die Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba). Mittlerweile stehen zahlreiche Hybridzüchtungen mit sehr großen Blüten zur Verfügung. Starkwüchsige Clematis Sorten erreichen Wuchshöhen bis zu zwölf Meter. Die meisten Waldreben werden zwischen zwei und sechs Meter hoch. Die Clematishybriden mit ihren enormen Blütentellern wachsen dafür nicht in die Höhe. Sie erreichen eine Wuchshöhe von rund drei Meter. Sie haben viele Auswahlmöglichkeiten, wenn Sie eine Clematis kaufen.

 

Die Blüten der Clematis sind das I-Tüpfelchens der Kletterschönheit.


Sie stehen in Rispen oder, was seltener der Fall ist, einzeln. Die Blüten bestehen bei den Wildarten in der Regel aus vier oder fünf Kelchblättern. Die Blüten sind tellerartig oder kelchförmig. Daraus ragen die gelben Staubblätter heraus. Das Farbspektrum der Clematisblüten ist mittlerweile beeindruckend. Es gibt Sorten mit weißen, gelben, roten, rosa, lavendelfarbigen oder violetten Blüten. Manche duften wunderschön. Die grünen Laubblätter stehen meist gegenständig und sind gestielt. Die Blattform reicht von gefiedert bis zu einfach. Meist laufen die Blätter spitz zu, oft ist der Blattrand gesägt.

 

Clematis Standort, Boden und Wuchsverhalten


Wenn Sie eine Clematis kaufen, werden Sie sich jahrelang an den attraktiven Blüten erfreuen. Sie können mit den Kletterpflanzen triste Hauswände verschönern und Zäune, Carports oder Pergolen begrünen. Der Clematis Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. An den Boden stellt sie wenig Ansprüche, solange er nährstoffreich, gut durchlässig und humos ist. Staunässe vertragt die Clematis winterhart nicht. Achten Sie beim Pflanzen darauf, den Wurzelbereich zu beschatten. Dies geht mit niedrig wachsenden Pflanzen, Mulch oder mit leichten Steinen. Die Clematis ist winterhart und sommergrün. Die beste Zeit, um die Clematis zu pflanzen, ist der Spätsommer. Das Pflanzloch sollte 50 bis 60 Zentimeter tief sein. Wenn Sie die Clematis pflanzen, graben Sie so tief, dass die unteren beiden Blattpaare in der Erde sind. Befestigen Sie die Clematis winterhart danach an einer Rank- oder Kletterhilfe. Auch eine Clematis im Kübel ist zauberhaft und verschönert Balkon oder Terrasse. Das Pflanzgefäß sollte groß genug sein, eine Drainage mit Kieselsteinen besitzen und über ein Loch im Boden verfügen, wodurch das überschüssige Wasser ablaufen kann.

 

Clematis richtig zurückschneiden.


Beim Rückschnitt ist einiges zu beachten. Man unterscheidet drei Schnittgruppen. Zur ersten zählen Wildarten, die von April bis in den Juni blühen. Sie benötigen lediglich einen Verjüngungsrückschnitt nach einigen Jahren. Großblumige Hybriden gehören zur Schnittgruppe 2. Sie blühen zweimal im Jahr: Im Mai bis Juni sowie im August bis in den September, wenn die Fruchtstände nach der ersten Blüten entfernt werden. Im Spätherbst schneiden Sie die Pflanze bis auf eine Höhe von etwa einen Meter zurück.
In die 3. Schnittgruppe fallen Staudenclematis, Jackmanii-Hybriden sowie Clemtis-viticella-Sorten. Sie werden ebenfalls im Spätherbst bis in Bodennähe zurückgeschnitten. Wenn Sie eine Clematis kaufen, werden Sie sich an der Clematis winterhart mit ihren Traumblüten nicht sattsehen können. Ob im Beet oder die Clematis im Kübel: Schöner geht es nicht!

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