Wacholder

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Wacholder - als Baum oder als Bodendecker vielseitig verwendbar


Wacholder bietet zu jeder Jahreszeit einen dekorativen Anblick im Garten. Das immergrüne Ziergehölz ist mit seiner riesigen Artenanzahl eines der vielseitigsten Gartengehölze überhaupt. Dabei sind alle Arten überaus anpassungsfähig und anspruchslos.

Aussehen und Wuchs
Der Wacholder gehört zu den Zypressengewächsen und ist mit mehr als 70 verschiedenen Unterarten eines der artenreichsten Gewächse dieser Art. In unseren Breiten ist Wacholder als aufrecht wachsender Baum oder als Kriechwacholder verbreitet.
Wacholderzweige zeigen je nach Art einen vier- bis sechsflügeligen Wuchs und sind mit dichten, eng anliegenden Blättern besetzt. Diese sind immergrün und nadelförmig und stehen zu mehreren zusammen. Ihre auffallende blau-grüne Färbung bleibt auch den Winter über erhalten, sodass ein Wacholder auch in der kalten Jahreszeit im Garten einen dekorativen Akzent setzt.
Von August bis in den Herbst hinein trägt das Ziergehölz seine, unter dem Namen Wacholderbeeren bekannten Früchte. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um kleine Zapfen. Wacholderzweige sind mit ihrem harzigen Duft auch in der Wohnung ein dekoratives und herrlich duftendes Accessoire.

Der richtige Standort und die optimale Bodenbeschaffenheit für Wacholder


Wacholder ist sowohl als aufrecht wachsender Baum, als auch als Kriechwacholder ein anpassungsfähiges und anspruchsloses Gehölz. Er wächst an einem sonnigen bis halbschattigen Standort gleichermaßen gut. Einzig einen Schattenplatz verträgt der Wacholderstrauch nicht. Er sollte daher nicht im Schatten großer Bäume gepflanzt werden.
Das Ziergehölz kommt mit einem normalen und gut durchlässigen Gartenboden gut zurecht und verträgt Hitze und Trockenheit gleichermaßen gut. Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Der ideale Pflanzzeitpunkt für Wacholder ist der Herbst. Dank der noch vorhandenen Bodenwärme im Herbst kann der Wacholderstrauch so noch genügend Energie vor dem Winter tanken und besser im Boden einwurzeln. Notfalls kann Wacholder jedoch auch noch im Winter bis in den Mai hinein gepflanzt werden.

Pflege und Schnitt


Auch in der Pflege ist der Wacholderstrauch äußerst anspruchslos. In den ersten Jahren nach der Pflanzung sollte er bei Trockenheit und Hitze gegossen werden. Staunässe verträgt Wacholder jedoch nicht. Ältere Gehölze überstehen indes auch Trockenphasen im Sommer ohne zusätzliches Gießen ausnehmend gut.
Wacholder ist absolut frosthart, sodass die Pflanzen keinen Winterschutz benötigen.
Die natürliche Wuchsform ist sehr dekorativ und eindrucksvoll, sodass Wacholder nicht unbedingt geschnitten werden muss. Dennoch ist er sehr schnittverträglich und kann ganz nach Geschmack in Form geschnitten werden. Die beste Schnittzeit sind das Frühjahr und der Herbst. Das alte Holz treibt jedoch nur schwer wieder aus.

Gemeiner Wacholder und seine Verwendung


Gemeiner Wacholder wächst als Baum schmal und aufrecht nach oben. Je nach Sorte kann der Baum eine Höhe bis zu 8 m erreichen. Die säulenförmigen Bäume kommen vor allem in Einzelstellung perfekt zur Geltung.
Als Gruppenpflanzung eignet sich gemeiner Wacholder insbesondere für große Gärten und Parkanlagen. Je nach Sorte sollten dazu 1 bis 3 Pflanze pro Meter gepflanzt werden. Das Ziergehölz kann auch als Kübelpflanze kultiviert werden. Besonders dekorativ wirkt es als Kübelpflanze, wenn es in eine geometrische Form geschnitten, oder im asiatischen Stil geformt wird.
Gemeiner Wacholder passt hervorragend in Natur- und Heidegärten, kommt aber auch in Vorgärten und in Kombination mit Findlingen perfekt zur Geltung. Als Pflanzpartner eignen sich alle Heidesorten, Prachtglocken, aber auch Lavendel hervorragend.

Verwendung von Kriechwacholder


Kriechende Wacholdersorten sind auch unter dem Namen Teppichwacholder bekannt. Teppichwacholder, so wie Blauer Kriechwacholder oder immergrüne Kriechwacholder wächst bodendeckend und erreicht je nach Sorte ungeschnitten eine maximale Höhe von 20 cm.
Kriechwacholder eignet sich bestens zum Begrünen von Beeten, Rabatten und Steingärten. Meist werden sie in Gruppen gepflanzt. Dazu werden bis zu 12 Pflanzen pro Quadratmeter benötigt, um einen durchgehenden Teppich zu erhalten.
Kriechwacholder passt sehr gut in Natur- und Steingärten sowie in jeden Hausgarten. Auch als Begrünung von Mauern oder als Kübelpflanze kann Kriechwacholder gut gepflanzt werden. Als Pflanzpartner zum Kriechwacholder eigenen sich robuste Stauden wie der hohe Taglilien oder Herbstanemonen.

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