Garteneibisch

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Hibiskus - für ein exotisches Blütenmeer im heimischen Garten

Der Gartenhibiskus, auch unter dem Namen Garten-Eibisch bekannt, ist ein langsam wachsender Kleinstrauch, der den Garten im Sommer mit seiner Blütenpracht verzaubert. Dieser Garteneibisch passt zu jeder Gartengestaltung und ist dabei äußerst pflegeleicht und anspruchslos.

 

Exotische Herkunft

Der Hibiskus gehört zu den Malvengewächsen und umfasst insgesamt mehr als einhundert verschiedene Arten. Alle Hibiskus-Arten stammen ursprünglich aus den subtropischen und tropischen Regionen Asiens. Dazu gehören sowohl einjährige, als auch mehrjährige Arten. In den mitteleuropäischen Regionen kommen jedoch als Gartenbepflanzung nur der Gartenhibiskus, auch unter dem Namen Eibisch bekannt, und seine verschiedene Zuchtformen infrage, denn dieser Hibiskus ist winterhart.

 

Dekoratives Aussehen

Der Garten-Hibiskus oder Eibisch ist ein aufrecht wachsender Kleinstrauch. Im Jahr wächst er im Schnitt nur 15 bis maximal 30 cm und erreicht dabei eine maximale Höhe von 3 m. Die grob gezähnten mittel- bis dunkelgrünen Blätter treiben erst spät im Frühjahr aus. Zwischen Juli und September entfacht der Garten-Hibiskus seine volle Pracht und verwandelt sich in ein Blütenmeer aus becher- bis tellerförmigen Blüten.

Je nach Sorte bildet der Gartenhibiskus einfache bis gefüllte Blüten aus, die von weiß über rosa und rot bis hin zu violett oder blau gefärbt sind. Wie bei allen Hibiskus-Arten ragen aus den hübschen Blüten des Garten-Hibiskus die röhrenförmigen Staubgefäße auffällig heraus.

 

Hibiskus ist ein Anspruchsloser und pflegeleichter Zierstrauch

Der Garten-Hibiskus ist eine exotisch wirkende und anmutige Bereicherung in jedem Garten. Dabei stellt der Kleinstrauch wenige Ansprüche an seine Standortbedingungen und ist dazu auch sehr pflegeleicht.

Dem Strauch genügt ein normaler, nährstoffreicher Gartenboden. Ideal ist es, wenn der Boden leicht sauer oder alkalisch ist. Der Garteneibisch fühlt sich an einem sonnigen bis halbschattigen Standort wohl und macht auch im Winter keine Probleme. Hibiskus ist winterhart und verträgt daher auch harte Frostperioden gut.

In der Wachstumsphase sollte auf eine ausreichende Wasserversorgung geachtet werden. In trockenen und heißen Perioden benötigt der Hibiskus regelmäßig Wasser. Erhält der Strauch zu wenig Wasser, wirft er seine Blüten eher ab und die Blütenpracht ist schnell vorbei.

Die beste Pflanzzeit für Hibiscus ist das Frühjahr. Pflanzen im Topf können jedoch ganzjährig problemlos gepflanzt werden. Für Gruppenpflanzungen oder zum Anlegen einer Hibiskus-Hecke reichen drei Pflanzen pro Meter.

 

Gut schnittverträglich

Auch einen Schnitt verträgt der Garteneibisch gut. Um ihn in Form zu bringen, können die vorjährigen Triebe im Frühjahr bis auf fünf Blattknoten eingekürzt werden. Auch ihrer Frostverträglichkeit können einzelne Triebe der Pflanze in einem strengen Winter erfrieren. Dann können nach dem Austrieb der Pflanze alle abgestorbenen Triebe bedenkenlos entfernt werden.

Selbst einen radikalen Verjüngungsschnitt verträgt der Hibiscus gut. Er eignet sich aufgrund seiner Schnittverträglichkeit daher sehr gut, um als Hibiskus-Hecke gepflanzt zu werden.

 

Vielseitige Verwendungsmöglichkeiten der Hibiskus

Gemäß seiner ursprünglichen Heimat passt der Garten-Eibisch hervorragend in asiatisch angelegte Gärten. Doch mit seiner Farben- und Blütenpracht ist er ebenso ein Highlight in modern gestalteten und mediterranen Gärten. In Naturgärten passt Hibiscus sich harmonisch ein und lockt mit seinen zahlreichen Blüten viele Insekten an.

Gartenhibiscus ist vielseitig einsetzbar. Der Kleinstrauch eignet sich hervorragend als Blickfang in Einzelstellung, als Gruppenpflanzung oder als blühende Hibiskus-Hecke. Besonders hübsch ist eine Blütenhecke aus verschiedenen Hibiskussorten.

Aufgrund seines langsamen und geringen Wachstums eignet sich der Zierstrauch auch bestens als Kübelpflanze für die Terrasse oder den Balkon.

Besonders edel und exotisch wirkt Gartenhibiscus in Kombination mit Flieder und Weigelien. Die beiden Gewächse zeichnen sich wie der Garteneibisch durch ihre Blütenpracht aus, haben aber eine frühere Blütezeit als der Garteneibisch. Durch die Pflanzkombination dieser Gattungen verlängert sich die Dauer der Blütenpracht im Garten erheblich.

Auch wenn der Gartenhibiscus als Solitär bereits ein Blickfang ist, wirkt der kleine Zierstrauch dennoch weitaus beeindruckender, wenn mehrere Sträucher in einer Gruppe gepflanzt werden.

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