Salbei

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Mit betörendem Duft und Blütenreichtum entzückt Salbei jeden Pflanzenfreund.


Salbeigewächse sind fast auf allen Kontinenten vertreten. Lediglich Antarktika und Australien brachten ursprünglich keine dieser Arten hervor. Bei uns trägt der ausdauernde Wiesensalbei zur Artenvielfalt auf Grünflächen im freien Gelände bei. Einige Verwandte verfügen über eine mediterrane Herkunft. Der Steppensalbei Nemoroa stammt hingegen aus den submeridionalen Zonen Osteuropas und Westasiens.


Prachtvoller Salbei

Je nach Art werden die Gewächse als Heil- oder Küchenkraut genutzt. Die Nomenklatur "Salvia" weist auf die gesundheitsfördernde Kraft einiger Pflanzen dieser Kategorie hin. Andererseits bezaubern manche Vertreter der Gattung aus der Familie der Lippenblütler mit einer außergewöhnlichen Erscheinung. Zu den Sorten, die als Ziersalbei Furore machen, zählt der violett-blau blühende Steppensalbei mit der botanischen Bezeichnung Salvia nemorosa. Gelegentlich ist wegen seiner imposanten Rispen vom Blütensalbei die Rede.


Pflanzenbeschreibung

Angehörige der botanischen Klassifikation "Salvia" wachsen als ein- oder mehrjährige Pflanzen, Halbsträucher oder Sträucher heran. Typisch für die Kräuter ist das samtig behaarte Laub, meist in grün-grauer Farbe. Die Blätter weisen eine längliche Form auf, sind glattrandig oder leicht gezähnt und enden entweder abgerundet oder mit einer kurzen Spitze. Lilafarbene, rötliche oder weiße Lippenblüten sitzen an schmalen Rispen, die weit über das Laub hinausragen. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis September, kann aber artbedingt abweichen. Dann locken die insektenfreundlichen Gewächse zahlreiche Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge an.


Wo fühlt sich die Salbei-Pflanze wohl?

Alle Sorten favorisieren eher trockene und gut durchlässige Böden. Kalkhaltige Untergründe werden vertragen. Der Nährstoffbedarf hält sich in Grenzen. Salbei zählt zu den sonnenhungrigen Gewächsen. Ein sonniger Stand bildet die Grundlage für eine üppige Entwicklung. Kleinere Arten wie der Steppensalbei, der eine Wuchshöhe bis 40 cm erreicht, gedeihen vortrefflich im Kübel. Reizvolle Topfkultur im Hof oder auf Terrasse und Balkon lässt eine attraktive Umgebung entstehen


Überwinterung

Salbei ist winterhart. Selbst Arten aus wärmeren Gefilden, wie der Steppensalbei, trotzen kalten Temperaturen. In aller Regel übersteht die Salbei-Pflanze den Winter problemlos.


Welche Gärten eignen sich für Salbei?

Überschwängliche Salbei Blüte verwandelt jeden Grünbereich in einen magischen Ort. Während Gewürzsalbei meist den klassischen Kräutergarten ergänzt, erfüllt der Ziersalbei in erster Linie ästhetische Prädikate. Die Pflanzen mit den wunderschönen Blütenkerzen finden sowohl in öffentlichen Anlagen (Parks, Schlossgärten, Freizeitgelände) als auch im privaten Umfeld Verwendung. Speziell für Naturgärten, mediterrane Gärten, Steingärten und Präriegärten ist der Steppensalbei wie geschaffen. Er wirkt in Einzelstellung als auch in Gruppen, eventuell an einem Hang. Für einen Quadratmeter empfehlen sich 12 Pflanzen. Nebeneinander ergeben die Gewächse beeindruckende Beeteinfassungen für Vorgärten und Rabatten.


Pflanzennachbarn für Salbei

Als Rosenbegleiter sorgt Salvia nemorosa für ein elegantes Ambiente. Von Vorteil erweist sich zudem der intensive Duft der ätherischen Öle, die in Salbeiblättern und -blüten stecken. Blattläuse verabscheuen diesen Geruch und halten sich nicht nur vom Salbei, sondern auch von in der Nähe platzierten Rosen fern. Ein bunt-fröhliches Bild entsteht, wenn Ziersalbei im Verbund mit Schafgarben und Prächtigen Fetthennen wächst. Bei dieser Kombination entfällt das Beachten individueller Ansprüche an Helligkeit und Boden, denn der gesamte Mix bevorzugt sonnige Plätze und ein eher mageres Erdreich. Sandige Untergründe mit guter Drainage erhalten den Vorzug.

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