Knöterich



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Die Gattung der Knöterichgewächse ist vielfältig und dekorativ.

Knöteriche (botanisch Persicaria) kommen zumeist auf der Nordhalbkugel in gemäßigten Breiten vor. Es gibt auch Arten, die in Australien und Asien heimisch sind. Einige Arten haben sich mittlerweile weltweit als Neophyten ausgebreitet. Insgesamt gibt es etwa 100 verschiedene Arten. Viele schmücken als Zierpflanzen unsere Gärten. Denn Knöterichgewächse sind wunderschöne Pflanzen und äußerst vielfältig. Ob Kerzenknoeterich, Teppich Knöterich oder Schneckenknöteriche: Typisch für alle Knöterich Arten sind die namengebenden Knoten, die die Stängel in Segmente unterteilen. Sie kommen sowohl bei den Knöterich-Bodendeckern, den Knöterichstauden, wie auch bei Kerzenknöterich-Pflanzen und anderen Sorten vor. Die Knöterichgewächse sind auch wegen ihrer langen Blütezeit bei Gartenliebhabern beliebt. Die Pflanzen begeistern zudem durch ihren Wildblumencharme. Die Knöterich pflanze ziert Natur- oder Bauerngärten, auch formale Gartenanlagen oder kleine Stadtgärten. Knöterichgewächse sorgen stets für aparte Farbtupfer ob in Staudenbeeten, an Gehölz- oder Gewässerrändern, in Beeten, Pflanzschalen oder Balkonkästen. Einige Arten verschönern auch als Rankpflanzen Carports, Pergolen oder Rankgitter. Wenn Sie Knöterich kaufen, haben Sie viele Möglichkeiten, ihn im dekorativ einzusetzen.

Blätter und Blüten


Die wechselständigen Blätter des Knöterichs sind meist schmal. Sie sind gestielt oder ungestielt. Die Blattformen reichen von eiförmig bis zu elliptisch, spatelförmig oder linear-lanzettlich. Die Blattspreiten sind in der Regel einfach. Meist sind die Blattränder glatt, eher selten sind sie gelappt.
Die Blütezeit der Knöteriche erstreckt sich je nach Sorte von Juni bis in den Oktober, zuweilen sogar bis zum Frost. Das Farbspektrum der Blüten ist ebenfalls enorm: Knöterich erfreut mit weißen, roten, rosa oder violetten Blüten den Betrachter. Die Blütenstände sind endständig oder seitenständig. Die Blüten sind traubig, ährenförmig oder kopfig. Sie bestehen aus vier oder fünf Hüllblättern, die oft bis zur Hälfte geteilt sind. Die roten, rosafarbenen oder gelben Staubbeutel ragen keck aus der Blütenmitte heraus. Sind die Blüten verblüht, bilden sich dunkelbraune bis schwarze Nüsschen.

Wuchsverhalten und Standort


Knöterich ist eine ausdauernd krautig wachsende Pflanze. Sie wachsen aufrecht oder teppichartig. Bei manchen Arten sind die Stängel verholzt. Je nach Sorte variieren die Wuchshöhen der Knöterichgewächse. Wenn Sie Knöterich pflanzen, sollte der Standort sonnig bis halbschattig sein. Am besten gedeiht er auf einem tiefgründigen und leicht feuchten Boden. knöterich ist unkompliziert und kommt auch mit Trockenphasen zurecht. Er ist schnittfest. Höherwüchsige Arten sollten Sie im Frühjahr zurückschneiden. Wenn Sie die verblühten Blüten im Sommer abschneiden, können Sie sich über eine Nachblüte erfreuen.

Beliebte Knöterichsorten


Knöterich Pflanzen bieten Gartenfreunden viele Gestaltungsmöglichkeiten. Kerzenknoeterich zum Beispiel ist wegen seiner langen Blütezeit (Juli bis Oktober) und wegen seiner roten Blüten sehr beliebt. Mit einer Wuchshöhe von 60 bis 80 Zentimeter lässt er sich wunderbar in Staudenbeete integrieren. Auch an Teichrändern sieht er zauberhaft aus. Er ist außerdem ein prima Begleiter von Astern, Phlox oder Ziergräsern. Und er ist wie auch Teppich Knöterich zur Blütezeit eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen. Schneckenknöterich verzaubert von Juni bis September jedes Gartenbeet mit glockenförmigen rosa Blüten. Die Blätter schimmern rötlich-grün. Diese Sorte wird lediglich 30 Zentimeter hoch. Sie eignet sich als praktischer Bodendecker und lässt sich u. a. mit Funkien, Gräsern oder Bergenien kombinieren.